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Neunter Schritt

Gehorchen Sie ihrem Gemeindepfarrer, wie es unfehlbar von meinem universalen ordentlichen Lehramt gelehrt wird!”

Wie verpflichtend ist Roms Lehre von der Unmöglichkeit der Frauenordination?

In den letzten Jahren hat Rom seinen Widerstand gegen die Frauenordination stetig verschärft. Es lohnt sich, auf diese öffentlichen Verlautbarungen einmal einen Blick zu werfen:

  • Inter insigniores (1976) legte die Gründe dar, weshalb nach Ansicht der Glaubenskongregation Frauen nicht geweiht werden können.
  • Ordinatio sacerdotalis (1994) erklärte, die Kirche habe keinerlei Vollmacht, Frauen zum Priesteramt zuzulassen und dieses Urteil sei definitiv von allen Gläubigen anzunehmen.
  • In seinem Responsum auf eine Anfrage (1995) erklärte Rom, diese Lehre sei „als zum Glaubensgut der Kirche gehörend zu betrachten”. „Diese Lehre erfordere eine definitive Zustimmung, da sie, auf dem geschriebenen Wort Gottes gegründet und in der Überlieferung der Kirche von Anfang an beständig gewahrt und angewandt, vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgetragen worden” sei.
  • In Ad tuendam fidem (1998) wurde sie in das Glaubensbekenntnis aufgenommen, das von Theologen, Gemeindepfarrern und anderen kirchlichen Amtsträgern verlangt wird. Vergleichen Sie auch den Kommentar zu dieser Erklärung von Kardinal Ratzinger, wo er ausführt, wer immer an der Frauenordination festhalte, „befindet sich nicht mehr in voller Gemeinschaft mit dem Papst”.

Kurz: Rom erhebt den Anspruch, die Angelegenheit sei durch das „ordentliche und universale Lehramt” unfehlbar entschieden. Was bedeutet das?

Das allgemeine ordentliche Lehramt

Das „allgemeine ordentliche Lehramt” bezieht sich auf die übereinstimmende Lehre aller katholischen Bischöfe zusammen mit dem Papst, abgesehen von den eher seltenen Fällen, wo die Bischöfe in einem Ökumenischen Konzil versammelt sind.

Konzilsdokumente erklären, dass fünf Bedingungen erfüllt sein müssen, bevor eine Lehre des „allgemeinen ordentlichen Lehramtes” als unfehlbar angesehen werden könne:

  1. Der Gesamtepiskopat muss in kollegialer Ausübung seiner Lehrautorität daran beteiligt sein.
  2. Die Bischöfe müssen ihre eigene wohlüberlegte Ansicht frei äußern können.
  3. Die Bischöfe müssen auf Gottes geoffenbartes Wort und den „sensus fidelium” hören.
  4. Gegenstand der Lehre müssen Fragen des Glaubens und der Sitten sein.
  5. Die Bischöfe müssen den Willen haben, die Lehre als definitiv und für alle Gläubigen verpflichtend vorzutragen.

Keine dieser fünf Bedingungen ist im Falle der Verweigerung der Frauenordination gegeben.

Viele Theologen haben in verschiedenen Ländern ihren Dissens mit der römischen Einschätzung zum Ausdruck gebracht. Sie weisen vor allem darauf hin, warum sich das allgemeine ordentliche Lehramt nicht zur Frauenordination geäußert hat, und gewiss nicht definitiv!

Trotz aller römischer Behauptungen bleibt also die Frage der Frauenordination für weitere Diskussionen offen.

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Übersetzung aus dem Englischen: Franz Schmalz, 76532 Baden-Baden.

 

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