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Maria Magdalena. Meditation – Zwölfter Tag

Was sagt uns die Darstellung?

Die Geschichte hat in zahllosen Kunsterzeugnissen und darin, dass unzählige Mädchen nach der Maria von Magdala genannt worden sind, Jesu Auftrag erfüllt, dass das, was Maria gemacht hat, zusammen mit dem Evangelium erzählt werden muss. Ein Auftrag, den die Kirche bis heute nicht ernst genommen hat. Christus weist uns im Evangelium auf viele wichtige Sachen hin, womit wir etwas anfangen können. Es ist unangenehm, dass wir in der Vergangenheit so von den Plätzen ferngehalten wurden, wo Christi Wort verkündet wurde, aber heute haben wir diese Zeit hinter uns. Wir erkennen übrigens bis ins Tiefste unseres Wesens, dass wir die historischen Verpackungen, in denen die Sakramente zu uns kamen, nicht mehr brauchen. Christi Gnade gibt es sowieso. Die wurde auch weitergegeben ohne die Großbuchstaben, mit denen sie in grauer Vorzeit versehen wurde, und deren Grenzen keiner überschreiten durfte.




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Meditation

Sind Sakramente die äußeren Zeichen, wodurch die Gnade angedeutet und gegeben wird? Eine prima Definition. Gibt es nur sieben Sakramente? Zum Glück nicht. Dieses zum Beispiel: Eine Kapelle voller weiblicher Religioser. Eine Gruppe junger Frauen wird in ein Missionsgebiet geschickt. Die Oberin steht auf den Altarstufen und ruft die jungen Menschen einzeln nach vorne. Dann fordert sie die anderen Ordensschwestern in der vollen Kapelle auf, ebenfalls aufzustehen und mit ihr die Hände quasi über der Missionarin auszustrecken. Es ist ein Ereignis gläubiger Frauen untereinander. Der Gnadenstrom ist fast greifbar. Ein Sendungszeichen, wobei Gnade angedeutet und gegeben wird. Ein Sakrament.

Schwester Theresia Saers


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Übersetzung aus dem Englischen: Marcel den Hollander.

"Dieses Dokument kann frei verwendet werden. Wir ersuchen jedoch um die Quellenangabe www.womenpriests.org"

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