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Die Verehrung der Priesterin Maria ist latente Tradition, die mit sich bringt, dass Frauen geweiht werden können

Die Verehrung von Maria als Priesterin ist eine latente Tradition, die einschließt daß Frauen geweiht werden können

Die Latente Tradition

Durch alle Jahrhunderte haben die Gläubigen Maria als Priesterin verehrt. Intuitiv erkannten sie mit ihrem „katholischen Gefühl", dass Maria an Jesu Priesterschaft mehr als irgend jemand sonst teilhatte. Ihre Verehrung beinhaltete unbemerkt die starke, gewöhnlich unausgesprochene Überzeugung, dass Maria – obwohl eine Frau – leicht zum Priester geweiht hätte werden können genau so wie irgendein Mann. Zu manchen Zeiten wurde diese Überzeugung offen ausgesprochen.

Die Kirche dachte immer, dass ihre wahre Tradition nicht vollständig in äußerlichen Statements oder Praktiken ausgedrückt wird. Die Tradition beinhaltet auch jenes Evangelium, das unser Herr nicht schrieb, sondern mündlich lehrte und in die Herzen der Menschen implantierte und einen Teil dessen, was die Evangelisten später niederschrieben, während vieles einfach dem Herzen der Gläubigen anvertraut wurde (Joseph Ratzinger, ‘On the Interpretation of the Tridentine Decree on Tradition’, in Revelation and Tradition, by K. Rahner and J. Ratzinger, Burns Oates, London 1966, pp. 50-68) Diese Tradition ist als Evangelium des Herzens bekannt.

Es ist meine Behauptung, dass während aller Jahrhunderte die Katholiken im Innersten ihrer Herzen wussten, dass die Frauen vor Gott gleichberechtigt sind, und dass es keinen grundsätzlichen Einwand gegen die Priesterweihe von Frauen gäbe. Diese innere Überzeugung war jener „sensus fidelium", das christliche Gefühl für den Glauben, das Herz für die Kirche : Ecclesiae Catholicae sensus, oder manchmal consensus Ecclesiae, wenn wir daran denken, dass dieser letzte Ausdruck „Kirche" für die ganze Gemeinschaft der Gläubigen steht.

Lesen Sie wie Kardinal Newman und Fr. Yves Congar diese „latente" Tradition beschreiben.

Wenn wir die Geschichte der Kirche überprüfen, entdecken wir unter der kulturellen Opposition zum weiblichen Priestertum ein konstantes Bewusstsein, das den offiziell sanktionierten, sozialen und kulturellen Vorstellungen zuwiderläuft. Eine Art, in der dieser „sensus fidelium" seine Überzeugung ausdrückt, geschieht durch die jahrhundertelange Akzeptanz Mariens als herausragendste Priesterin.

Die Verehrung von Maria als Priesterin

Die Verehrung der Priesterin Maria kann auf viele Arten dokumentiert werden.

  1. Sie bestand aus dem tiefen Glauben, dass Maria tatsächlich Priesterin war.
    Die Tradition weist auf vier Hauptgründe hin: Maria gehörte einer priesterlichen Familie an, Maria übte priesterliche Funktionen aus, Maria gab uns die Eucharistie und Maria vermittelte uns die Vergebung unserer Sünden.
  2. Die Tradition betont besonders Marias Rolle als Opferpriester.
    Marias Rolle als Opferpriester wird im besonderen in ihrer Opferung Jesu im Tempel und während der Kreuzigung am Kalvarienberg gesehen.
  3. Die Verehrung Mariens als Priesterin blühte vor allem unter den geweihten Priestern.
    Maria wurde als jene gesehen, die eine besondere Beziehung zu den Priestern hat, besonders in der Feier der Eucharistie.
  4. Die Verehrung Mariens als Priesterin fand während aller Jahrhunderte der Kirchengeschichte statt.
    Lesen Sie die Zeugnisse der Theologen und geistlichen Schreiber mit Bezug zu den ausgedehnten Zitaten.
  5. Die Verehrung Mariens als Priester wurde auch in der religiösen Kunst ausgedrückt.
    Besuchen Sie unser Bildergallerie von Maria als Priesterin.

Maria und die Heiligen Weihen

Lesen Sie Maria und die Heiligen Weihen zu weiteren Details

Schlussfolgerung

Die Verehrung Mariens als Priesterin enthüllt eine latente Tradition laut welcher es keinen gültigen Grund gibt, Frauen vom Weiheamt auszuschließen, nur weil sie Frauen sind.

Übersicht über die Dokumente in diesem Abteil

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Übersetzung aus dem Englischen: Marianne Haderer, A 3364 Neuhofen.