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Durch Jahrhunderte wurde die Ausformung der christlichen
Glaubenslehre von der herrschenden Kultur beeinflusst. Kulturelle
Veränderungen haben sogar zentrale Glaubenslehren, wie die Dreieinigkeit,
die Fleischwerdung usw. beeinflusst. Aber Randgebiete der
Glaubenslehre wurden von der herrschenden Kultur oft sogar total entstellt.

- Die Gesellschaftsordnung die Demokratie war
verboten, Könige, glaubte man, herrschten von Gottes Gnaden,
die Kirche unterstützte Klassensysteme, Päpste bestätigten das
Recht auf Kolonien und ihre Ausbeutung.
- Die Schöpfung -- Galilei wurde als
Häretiker verdammt, (!) weil er glaubte, dass sich die Erde um die Sonne
bewegt, man frönte der Astrologie, der Schöpfungsbericht wurde als
vom Geist inspiriert verteidigt.
- Sexualität Gnostische Befürchtungen
führten zu einem gestörten Verhältnis. Römisches und
deutsches Zivilrecht formten die kirchlichen Ehegesetze.

Kulturelle Begründungen wurden verwendet, um Frauen von
priesterlichen Aufgaben auszuschließen.
Der Ausschluss der
Frauen vom Priesteramt spross aus kulturellen Vorurteilen. Die
Kirchenführung wurde von dieser Tatsache noch nicht aufgeweckt.
Geben
wir einem theatralischen Feminismus nach?!
Übersetzung aus dem
Englischen: Herbert Käser.
