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Beim letzten Abendmahl setzte Jesus das
Sakrament der Eucharistie ein. Er wollte für alle Zeiten in seinen
Gemeinden gegenwärtig sein. Mit ihnen wollte er auch weiterhin dem Vater
Dank sagen im Sakrament von Brot und Wein.
Jesus sagte: Tut das zu meinem Gedächtnis! Das hat
man richtigerweise immer verstanden als das Recht seiner Jünger, die
Eucharistie in seinem Namen zu feiern. Das Konzil von Trient bestätigte
das in sehr feierlicher Form: Durch die Worte, Tut dies zu meinem
Gedächtnis. Machte Christus die Apostel zu Priestern. Er ordnete an,
dass sie und die anderen Priester seinen Leib und sein Blut darbringen sollten.
Das war ständige Lehre der Kirche. (1562 AD; Denz. no 1740, 1752).

Im Mittelalter war man sicher, dass beim letzten Abendmahl nur
Männer anwesend waren. So stellte es Leonardo da Vinci in seinem
berühmten Gemälde dar. (Siehe die Detailansicht oben.) Nach den
Worten von Durandus a Saint-Pourçain (1270 - 1334 n.Chr.): Christus
erwählte beim Abendmahl nur Männer als er die Vollmacht zur Wandlung
erteilte.
War das wirklich so? Waren da keine Frauen?
Das Letzte Abendmahl von
Bohdan Piasecki
Das Letzte Abendmahl war ein Pascha Mahl.
Das
wissen wir aus dem Evangelium. Jesus ließ es als Pascha Mahl bereiten.
Ich habe mich sehr danach gesehnt, dieses Paschamahl mit euch zu
essen. (Lukas 2,7)
Nun wissen wir von den Evangelien, dass an den
gemeinschaftlichen Mahlen Jesu immer auch Frauen teilnahmen.
Dies war für ihn eine
Art, die neue Realität des Reiches Gottes darzustellen.
Und:die ganze Familie, mit Frauen einbeschlossen, sollten Teil nehmen
im Pascha Mahlzeit (Ex 12, 1-14)
Die Evangelien berichten: Als es
Abend wurde, kam Jesus mit den Zwölf (Markus 14,17). Aber andere
Jünger, darunter die Frauen, welche die Vorbereitungen getroffen hatten,
waren schon da.
So
können wir sicher sein, dass Jesu Mutter und die Jüngerinnen beim
Letzten Abendmahl zugegen waren.
Jesus sprach zu allen Jüngern als er diese Worte sagte:
Nehmt und esst, das ist mein Leib...
Trinkt alle daraus, das ist
mein Blut
Tut dies zu meinem Gedächtnis.
(Mathäus 26, 26-28; 1 Korinther 11,23-25)
Jesu Worte Tut dies zu meinem
Gedächtnis! waren an alle Jünger gerichtet, Männer und
Frauen. Daher ermächtigte Jesus alle von ihnen, in Ämter geweiht zu
werden und die Eucharistiefeier zu leiten.

Übersetzung aus dem
Englischen: Herbert Käser.
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6
7
getauft
berechtigt
befreit
geweiht
bewährt
entwickelt
berufen
Das ist eine
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