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In
der Symbolik für die Erlösung erscheint Christus als der
Bräutigam und die Kirche als die Braut. Aufgaben und Dienste von
Männern und Frauen sind im Heilsplan Gottes verschieden verteilt.
Inter Insigniores
§ 29-31
Indem die Offenbarung sich dieser
Ausdrucksweise bedient, deutet sie an, warum die Menschwerdung in der Form des
männlichen Geschlechtes erfolgt ist. Aus diesem Grunde kann nur ein Mann
Christi Stelle einnehmen, Zeichen seiner Gegenwart sein, mit einem Wort:
ihn vertreten, d. h. wirksames Zeichen seiner Gegenwart in den
wesentlichen Handlungen des Neuen Bundes sein.
Römischer Kommentar
zur Erklärung der Kongregation für die Glaubenslehre zur Frage der
Zulassung der Frauen zum Priesteramt § 102
Kongregation für die
Glaubenslehre,
Rom

Das geht entschieden zu
weit!

Das Bild vom Geheimnis der Ehe ist nicht anwendbar auf jenes
der Priesterweihe.
Alle Christen repräsentieren sowohl den
Bräutigam als auch die Braut.
Wo immer die Liturgie darauf Bezug
nimmt, ist die Symbolik offen für beide Geschlechter.
Die Behauptung, dass Christus
als ein Mann geboren werden musste, wird in der christlichen Tradition
nie erwähnt!
Nach antiker Tradition ist nur erlöst, wer an der
Fleischwerdung Teil hat! Eine ausschließlich männliche
Fleischwerdung würde bedeuten, dass Frauen nicht vollständig
erlöst sind.
Aber Frauen sind genauso wieder geboren und damit
erlöst wie Männer durch die Taufe.
Lesen sie weiter:
Nicht Manns genug,
um den Bräutigam zu vergegenwärtigen?! von John
Wijngaards
Ebenso: Omnis Analogia Claudet von Dorothy
Irvin
Und:
The Creation of
Womanhood: A Hierarchical Construction, von René van
Eyden.


Übersetzung aus dem
Englischen: Herbert Käser.
Das ist eine
vereinfachte "Stichwort-Präsentation"
Hier geht es zur akademischen
Präsentation.!
