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Seit den ersten Jahrhunderten und bis heute war
es ständige Übung der Kirche, Frauen nicht zu Priestern zu
weihen
Inter Insigniores § 6-8, 23
Kongregation für die
Glaubenslehre,
Rom
Ja,
Frauen übten in der Frühkirche gewisse Ämter aus, aber diese
hatten nicht zu tun mit dem sakramentalen Priestertum
Kommentar zu Inter
Insigniores § 57, 71-77.
Von
wenigen
Ausnahmenabgesehen, wurden Frauen nicht zu Priestern geweiht. OK!
Aber das geschah nur aus einem dreifachen Vorurteil und das macht
diesen Ausschluss ungültig.
Dieses Vorurteil
über Frauen besagte, dass sie:
* von
Natur aus und dem Gesetze nach minderwertig
* als in einem Zustand der
Sündenstrafe
* Rituell
unrein
seien!
Bitte, studiert die Fakten!


Trotz des kulturell bedingten Vorurteils war es den
Gläubigen durch die Jahrhunderte bewusst, dass Männer und Frauen
gleich sind vor Christus. Sie wussten im Innersten ihres Herzten, dass Frauen
Priester sein können. Man nennt das latente Tradition.
Einige Beispiele
dieser latenten Tradition:
* Die sehr tiefe Verehrung
Marias als
Priesterin;
* the Die Verehrung Marias von Magdala, die man als Frau
im priesterlichen Dienst sah.
Le sacerdoce de la Vierge (Detail), frühes 15.
Jhdt. Schule von Amiens, Frankreich.
Nicht zuletzt hat die
Kirche durch neun Jahrhunderte Frauen zu Weiheämtern zugelassen. Sie
wurden zu Diakonissen geweiht.
Der Weiheritus, das Auflegen der
rechten Hand und die Anrufung des Hl. Geistes, war gleich für Frauen und
Männer.
Die Frauen erhielten ebenso das volle
sakramentale
Diakonat.
Aus
diesen Gründen kann die Tradition nicht als gültiges Argument
herhalten, Frauen vom Priesteramt auszuschließen.


Übersetzung aus dem
Englischen: Herbert Käser.
Das ist eine
vereinfachte "Stichwort-Präsentation"
Hier geht es zur akademischen
Präsentation.!
Eine komplette
Dokumentation über das
Frauen-Diakonat
ist nun in gedruckter Form
verfügbar!
