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Argumente Roms aus der Heiligen
Schrift
Die Bezeichnung 'Rom' wird durchgehend als Synonym sowohl für die Glaubenskongregation als auch für den Heiligen Vater verwendet. |
Gegenargumente aus der Heiligen
Schrift
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| . | Heilige Schrift im Überblick | |
| 1. Jesus
Christus hat keine Frauen zu Aposteln berufen. Seine Offenheit den Frauen
gegenüber zeigt, daß er sich den sozialen Ansichten in dieser Zeit
nicht angepaßt hat. Römische Texte! 2. Damit hat er eine für alle Zeiten gültige Norm festgelegt. Römische Texte! 3. Auch Maria war nicht mit einem apostolischen Dienst beauftragt. Römische Texte! |
1. Der
Grund warum Christus keine Frauen zu Aposteln erwählte war die
soziale Vormachtstellung der Männer zu
seiner Zeit. 2. Es ist eine unzulässige Argumentation, daß Jesus dadurch, daß er etwas nicht getan hat, eine für alle Zeiten gültige Norm festgesetzt hat. 3. Indes hat er Frauen zu gleichberechtigten Partnerinnen im Priestertum aufgrund der Taufe gemacht und ihnen dadurch einen Anteil am priesterlichen Dienst zugeteilt. Maria is das größte Beispiel von diesem. |
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| 4. Rom
läßt zwar gelten, daß 1 Kor 11,2-16 keinen normativen Wert
mehr hat, übersieht jedoch den negativen Einfluß einer fehlerhaften
Exegese auf die Kirchenväter und die scholastischen Theologen. Römische Texte! 5. Paulus machte einen Unterschied zwischen weiblichen Mitarbeitern und Brüdern im geistlichen Amt. Römische Texte! 6. Paulus hat Frauen vom Lehren und vom Vorstehen in der Versammlung ausgeschlossen. Damit ist eine allzeit gültige Norm festgelegt. Römische Texte! |
4. Paulus
erlegte den Frauen Gebote auf, die den dort geltenden Sitten entsprachen, wie
etwa das Tragen eines Kopftuches: 1 Kor
11,2-16. Die Rationalisierungen des
Paulus an dieser Stelle haben viele Kirchenväter und Theologen
fehlgeleitet. 5. Paulus lehrte die fundamentale Gleichheit von Mann und Frau in Christus: Gal 3,27-28. Damit werden die Frauen ebenso wie die Männer fähig zu einem Anteil am priesterlichen Dienst. 6. Einige Jünger des Paulus verboten den Frauen, in der Versammlung zu sprechen: 1 Tim 2,1-12 und 1 Kor14,34-35. Damit ist jedoch keine permanent gültige Norm festgesetzt worden. |
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| Rom gesteht zwar die Unzulänglichkeit einer solchen Exegese des Alten Testaments ein, übersieht aber, daß die Urteile vieler Kirchenväter und Theologen gegen die Frauenweihe wegen der Fehlerhaftigkeit der zugrunde liegenden Exegese ungültig sind. | Alttestamentliche Stellen wurden in früheren Jahrhunderten
herangezogen, um die Behauptung der Weiheunfähigkeit von Frauen zu
untermauern: 7. Gott habe die Frau als niedrigeres Wesen erschaffen: Gen 2,18-23. 8. Gott habe die Frau dem Manne untergeordnet als Strafe für die Ursünde: Gen 3,16. 9. Der Mann sei der Frau überlegen hinsichtlich Intelligenz und Charakter: Sir 25,13-24.. |
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| Schlußfolgerung: Eine Argumentation gegen die Frauenordination kann sich nicht stichhaltig auf die Heilige Schrift berufen. |
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Übersetzung aus dem Englischen: Michael Mayr, A-4020 Linz.