Die Kirche hat nicht die Vollmacht, Frauen priesterliche Weihen zu erteilen

Die Kirche hat nicht die Vollmacht, Frauen priesterliche Weihen zu erteilen

Aus: INTER INSIGNIORES:

(die Kommentare in kursiv stammen von John Wijngaards)

Arms of John Paul II

§ 5. Aus diesen Gründen erachtet es die Kongregation für die Glaubenslehre in Erfüllung eines Auftrags, den sie vom Heiligen Vater erhalten hat, und als Antwort auf die von ihm in seinem Schreiben vom 30. November 1975 gemachten Erklärung (6) als ihre Pflicht, erneut festzustellen: Die Kirche hält sich aus Treue zum Vorbild ihres Herrn nicht dazu berechtigt, die Frauen zur Priesterweihe zuzulassen. Gleichzeitig ist die Kongregation der Meinung, daß es in der gegenwärtigen Situation nützlich ist, diese Haltung der Kirche näher zu erklären, da sie von einigen vielleicht mit Bedauern zur Kenntnis genommen werden wird. Auf längere Sicht dürfte jedoch ihr positiver Wert ersichtlich werden, da sie dazu beitragen könnte, die jeweilige Sendung von Mann und Frau tiefer zu erfassen.

Note 6. Vgl. AAS 68 (1976), S. 599-600; vgl. ebd., S. 600-601.

Für den vollständigen Text siehe: INTER INSIGNIORES.

Aus: Römischer Kommentar zur Erklärung der Kongregation für die Glaubenslehre zur Frage der Zulassung der Frauen zum Priesteramt Inter Insigniores:

Sacred Congregation for Doctrine

§ 14. Papst Paul VI. selbst hatte schon die gleiche Lehre in Erinnerung gerufen, zuerst gelegentlich, vor allem bei seiner Ansprache am 18. April 1975 an das Komitee für das Internationale Jahr derFrau: “Wenngleich dieFrauen nichtdieBerufung zumApostolat der Zwölf und folglich nicht zu den heiligen Weihen erhalten, so sind sie trotzdem eingeladen, Christus als Jünger und Mitarbeiterinnen zu folgen . . . Die Haltung unseres Herrn können Wir nicht ändern, aber auch nicht seinen besonderen Ruf an die Frauen”(14).

Note 14. AAS 67, 1975, S. 265.

Für den vollständigen Text siehe: Römischer Kommentar on INTER INSIGNIORES.

Aus: ORDINATIO SACERDOTALIS (Mai 22, 1994):

von Papst Johannes Paul II

Arms of John Paul II

4. Obwohl die Lehre über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der Kirche bewahrt als auch vom Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt worden ist, hält man sie in unserer Zeit dennoch verschiedenenorts für diskutierbar, oder man schreibt der Entscheidung der Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung zu.

Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.

Während sich auf euch, verehrte Brüder, und auf das ganze christliche Volk den beständigen göttlichen Beistand herabrufe, erteile ich allen den Apostolischen Segen.

Für den vollständigen Text siehe: Ordinatio Sacerdotalis

From Joseph Cardinal Ratzinger’s letter, October 28, 1995

Congregation for Doctrine

“It is a matter of full definitive assent, that is to say, irrevocable, to a doctrine taught infallibly by the Church. In fact, as the Reply explains, the definitive nature of this assent derives from the truth of the doctrine itself, since, founded on the written Word of God, and constantly held and applied in the Tradition of the Church, it has been set forth infallibly by the ordinary universal Magisterium (cf. Lumen Gentium, 25). Thus, the Reply specifies that this doctrine belongs to the deposit of the faith of the Church. It should be emphasized that the definitive and infallible nature of this teaching of the Church did not arise with the publication of the Letter Ordinatio Sacerdotalis. . . . In this case, an act of the ordinary Papal Magisterium, in itself not infallible, witnesses to the infallibility of the teaching of a doctrine already possessed by the Church.”

Für den vollständigen Text siehe:Letter by Cardinal Ratzinger.

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“Dieses Dokument kann frei verwendet werden. Wir ersuchen jedoch um die Quellenangabe www.womenpriests.org”


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