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Roms Theologische Argumente
Die Bezeichnung 'Rom' wird
durchgehend als Synonym sowohl für die Glaubenskongregation als auch
für den Heiligen Vater verwendet.
Theologische
Gegenargumente
Die
Theologiegeschichte des Ausdruckes 'Handeln in
der Person Christi'.
Die
altertümliche Biologie brachte die Kirchenväter und die Theologen
des Mittelalters zu dem Denken, eine Frau könne nicht in der Person
Christi handeln.
Der
Priester handelt "in der Person Christi". Nachdem Christus ein Mann war, kann
nur ein männlicher Priester bei der Eucharistie an Christi Stelle stehen.
Römische Texte -
vollständig!

Die durch
den Priester verkörperte wesentliche Eigenschaft Christi ist nicht seine
Männlichkeit, sondern seine Rolle als
Vermittler. Diese kann und soll auch durch Priesterinnen verkörpert
werden.
1. weil Frauen und Männer gleich in Christus sind;
2. weil auch
FrauenChristus verkörpern; ;
3.
weil Frauen bereits als 'anderer Christus'
handeln in der Spendung der Sakramente der Taufe und der Ehe;
4. weil
Frauen die weiblichen Züge Christi
besser reflektieren;
5. weil auch Frauen
die Liebe Christi, das Wesen seines
Priestertums, nahebringen können.
In der
Heilssymbolik ist Christus der Bräutigam und die Kirche ist seine Braut.
Deshalb muß im priesterlichen Dienst Christus von einem Mann
repräsentiert werden.
Römische
Texte - vollständig!
Das Handeln des Priesters im Namen der
Kirche hat geringere Bedeutung..Römische Texte -
vollständig!

Das Bild
des hochzeitlichen Mysteriums ist unpassend für den priesterlichen Dienst.
Wo in der Liturgie darauf angespielt wird, ist die Symbolik ambivalent, denn alle
Christen verkörpern sowohl den Bräutigam als auch die Braut.
Überdies handelt der Priester bei der Eucharistie nicht nur "in der
Person Christi", sondern auch "in der Person
der Kirche".
Menschenrechte - wie etwa die Gleichberechtigung der Frauen - gelten nicht im
Zusammenhang mit den geistlichen Ämtern.
Römische Texte - vollständig!
Frauen, die meinen, eine priesterliche Berufung zu haben, sind nicht
vom Geist geführt. Nur die Kirche prüft, wer berufen ist und wer
nicht.
Römische Texte -
vollständig!

Wenn auch
niemand ein Recht auf die Weihe hat, so bildet doch der Ausschluß einer
ganzen Klasse von Getauften eine echte Diskriminierung, insbesondere weil es keine
stichhaltigen Argumente, weder aus der Schrift noch aus der Tradition gibt.
Die Tatsache daß andere
christliche Kirchen Frauen weihen und ebenso daß
manche katholische Frauen sich zum
priesterlichen Dienst berufen fühlen, sind klare Zeichen des Heiligen
Geistes, die die Kirche nicht ignorieren darf.
Schlußfolgerung: Es gibt keine stichhaltigen
theologischen Argumente, Frauen von der Priesterweihe auszuschließen.
Lese: Der Glaube der
Kirchenväter? Zur ideologischen Grundlegung von J. Ratzingers
Theologie, Hermann Häring, Tijdschrift voor Theologie 40
(2000) 358 - 380.
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Priesterinnen unterstützen wollen

Übersetzung aus dem
Englischen: Michael Mayr, A-4020 Linz.