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Argumente Roms aus der
Tradition
Die Bezeichnung 'Rom' wird
durchgehend als Synonym sowohl für die Glaubenskongregation als auch
für den Heiligen Vater verwendet.
Gegenargumente aus der
Tradition
Von der Frühzeit bis heute war es immer die Praxis der
Kirche, Frauen nicht zum Priestertum zu weihen.
Römische Texte!
Die
Existenz von Vorurteilen ändert nichts an der Tatsache, daß die
kirchliche Praxis zur Tradition geworden ist.
Römische Texte!
Die
Dienste von Frauen in der Frühzeit hatten nichts mit sakramentalem
Priestertum zu tun.
Römische
Texte!

1. Die Praxis, Frauen nicht zu weihen war weder biblisch
begründet noch bekannt gemacht aufgrund eines
dreifachen Vorurteils (Deutsch!)
unter den Kirchenführern, welche die Frauen betrachteten als:
- minderwertig von Natur
aus und nach dem Gesetz (Deutsch!);
- in einem Zustand der Sündenstrafe befindlich (Deutsch!);
- rituell unrein
(Deutsch!).
2. Viele Jahrhunderte lang hat die Kirche tatsächlich
Frauen zu Weiheämtern zugelassen und die Weihe zum
sakramentalen Diakonat erteilt.
3.
Eine latente und dynamische Tradition, welche die
Möglichkeit der Frauenordination
einschließt hat sich gezeigt
* in der Tatsache, daß
einige Frauen zu Priesterinnen geweiht
worden sind;
* in der Verehrung Marias als
Priesterin ;
* in der Verehrung Marias von
Magdala als eine Frau die priesterliche Dienste ausübte;
* durch
die von Frauen gespendeten Sakramente der Taufe und Ehe.
Die Kirchenväter haben das Frauenpriestertum abgelehnt,
wann immer diese Frage erhoben worden ist.
Römische Texte!

4. Die Kirchenväter
haben selten über die Weihe von Frauen gesprochen. Jene die davon
sprachen, waren beeinflußt von ihren eigenen Vorurteilen über
Frauen. Das selbe gilt für frühe Kirchenordnungen.
Im Kirchenrecht und in der Theologie des Mittelalters waren
Frauen vom gültigen Empfang der Weihe ausgeschlossen.
Römische Texte!

5. Im Kirchenrecht sind die
sozialen und religiösen Vorurteile gegen Frauen eingebunden, von seiner
ersten Kodifizierung bis heute.
6. Die Theologen des Mittelalters haben Frauen vom
Priestertum ausgeschlossen aus offensichtlich ungültigen sozialen und
philosophischen Gründen.
In späteren Jahrhunderten wurde die Lehre so deutlich
festgelegt, so daß für die Kirche keine Notwendigkeit zu einer
öffentlichen Verteidigung bestand.
Römische Texte!

7. Post-scholastische
Theologen haben einfach die alten Vorurteile ohne kritische Prüfung
wiederholt.
Schlußfolgerung: Die wahre, latente und dynamische
Tradition der Kirche stützt die Frauenordination.
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Übersetzung aus dem Englischen: Michael Mayr, A-4020 Linz.