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Die Tatsache der Tradition

Die Tatsache der Tradition

Aus: INTER INSIGNIORES:

(die Kommentare mit Hyperlinks in kursiv stammen von John Wijngaards)

Arms of John Paul II

6. Niemals ist die katholische Kirche der Auffassung gewesen, daß die Frauen gültig die Priester- oder Bischofsweihe empfangen könnten. [Aber was ist mit den weiblichen Diakonissen? Gehörten sie nicht zu Heiligen Orden?]

7. ...Seither ( der Zeit der scholastischen Theologen) ist diese Frage bis in unsere Zeit sozusagen nicht mehr erörtert worden, da die geltende Praxis von einer bereitwilligen und allgemeinen Zustimmung getragen wurde.[Mein Verdacht: Eine bereitwillige Zustimmung wie bei den Wahlen im Dritten Reich und in der DDR]

8. Die Tradition der Kirche ist also in diesem Punkt durch die Jahrhunderte hindurch so sicher gewesen, daß das Lehramt niemals einzuschreiten brauchte, um einen Grundsatz zu bekräftigen, der nicht bekämpft wurde, oder ein Gesetz zu verteidigen, das man nicht in Frage stellte.[Wer hätte, gegen die gesellschaftlichen und religiösen Vorurteilen gewagt, diesen Grundsatz zu bekämpfen?] Jedesmal aber, wenn diese Tradition Gelegenheit haste, deutlicher in Erscheinung zu treten, bezeugte sie den Willen der Kirche, dem ihr vom Herrn gegebenen Beispiel zu folgen. [Hat er tatsächlich "ein Beispiel" gegeben?] Dieselbe Tradition ist auch von den Ostkirchen treu bewahrt worden. [Was ist mit den gültig geweihten Diakonissen, die in der Ostkirche bis zum Jahr 1000 n. Chr. dienten?] Ihre Einmütigkeit in diesem Punkt ist um so bemerkenswerter, als ihre Kirchenordnung in vielen anderen Fragen eine große Verschiedenheit zuläßt. Auch diese Kirchen lehnen es heute ab, sich jenen Forderungen anzuschließen, die den Frauen den Zugang zur Priesterweihe eröffnen möchten. [Zählen die westlichen Kirchen, wie die anglikanische Kirche, die sehr wohl Frauen weihen, überhaupt nicht?]

23. Diese Praxis der Kirche erhält also einen normativen Charakter: Wie kann eine Praxis, die nicht als gültige Überlieferung gilt, eine Norm darstellen? in der Tatsache, daß sie nur Männern die Priesterweihe erteilt, [War die Ursache nicht eher darin zu sehen, dass Frauen als minderwertig, sündig und nach dem Ritus als "unrein” galten?] bewahrt sich eine Tradition, die durch die Jahrhunderte konstant geblieben [Was ist mit der "latenten" abweichenden Überlieferung?] und im Orient wie im Okzident allgemein anerkannt ist, stets darauf bedacht, Mißbräuche sogleich zu beseitigen. Diese Norm, die sich auf das Beispiel Christi stützt, wird befolgt, weil sie als übereinstimmend mit dem Plan Gottes für seine Kirche angesehen wird. [Soll der "Plan Gottes" hier für ein Vorurteil herhalten?]

Für den vollständigen Text siehe: INTER INSIGNIORES.

Aus:Römischer Kommentar zur Erklärung der Kongregation für die Glaubenslehre zur Frage der Zulassung der Frauen zum Priesteramt

Sacred Congregation for Doctrine

21. Es ist eine unleugbare Tatsache, wie die Erklärung feststellt, daß die konstante Überlieferung der katholischen Kirche die Frauen vom Bischofsamt und Priestertum ausgeschlossen hat, und zwar so durchgehend, daß das Lehramt durch feierliche Entscheidungen nicht eingreifen mußte.

Für den vollständigen Text siehe: Römischer Kommentar zu "INTER INSIGNIORES"

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Deutscher Sprachbereich

"Dieses Dokument kann frei verwendet werden. Wir ersuchen jedoch um die Quellenangabe www.womenpriests.org"

Übersetzung aus dem Englischen: Herbert Kaser, A 2601 Sollenau.

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